Nightmare NiMH und Kälte?

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Nightmare NiMH und Kälte?

Beitrag von Dreamfish » 10.01.2006, 10:20

Hallo Leute!

Ich besitze eine Nightmare mit NiMH-Akku und würde sie gerne bei meinen
nächtlichen Skitouren verwenden. Die Leuchtkraft und Dauer würde ausreichen nur ist der Akku nach meinen ersten Erfahrungen sehr kälteempfindlich (Außentemparatur -5°) und bietet nach dem Aufstieg (ca 3 Stunden) dann nur noch Leistung für den Notakku (rotes Licht blinkt)

Der Akku lag zwischen Ersatzkleidung im Rucksack..
Wer hat Erfahrung mit diesen Umständen bzw. was kann man dagegen machen oder lohnt der Umstieg auf die Li-Ionen Technologie?

DANKE

calle
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Beitrag von calle » 10.01.2006, 10:30

hallo dreamfish,

evtl. lohnt auch der umstieg auf wilma?
war letzte woche auch im schnee unterwegs, hier ist das dimmen auf 1w und die damit unglaublichen leuchtzeiten irre.

gruss calle

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Markus
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Beitrag von Markus » 10.01.2006, 14:19

hallo,

würd' mal versuchen, den Akku in eine Isolierhülle für eine Trinkflasche zu packen und evtl. sogar noch einen kleinen Wärmebeutel dazugeben. Der gibt über mehrere Stunden Wärme ab, die sich im Isolierbeutel gut halten dürfte. Einen Versuch ist's wert.

Grüsse
Markus

Dreamfish
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Beitrag von Dreamfish » 10.01.2006, 14:34

Hmm sowas Ähnliches habe ich mir auch schon gedacht - es gibt nämlich im pysiotherapeutischen Bereich ein Art von Gel welches man durch Knacken eines Metallstückes darin in Wärme versetzen kann (man muß da mit Gel gefüllte Päckchen aber vorher in heißes Wasser legen um das Gel zu aktivieren) und das Genze dann die Isolierfolie zu packen... ich kann es ja mal probieren.

Aber trotzdem... ein Li-Ionen-Akku soll ja viel kälteresidenter sein um diesen ganzen Aufwand zu ersparen - wer hat denn da Erfahrung damit???

P.S
Mein iRiver-mp3 Player jedenfalls zeigt sich beim Laufen in Eiseskälte absolut unbeeindruckt und wird auch nicht durch Körperwärme warm gehalten...

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Markus
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Beitrag von Markus » 10.01.2006, 15:20

@dreamfish:

ich dachte da eigentlich an die billigen chemischen Einweg-Wärmebeutel (gucks Du z.B. hier).

Die LiIon-Akkus sind bei Kälte tatsächlich besser als NiMH. Dein MP3-Teil läuft aber auch deshalb problemlos(er), weil er im Vergleich zur Akkukapazität einen relativ kleinen Strom zieht und der durch die Kälte vergrösserte Innenwiderstand sich deshalb nicht so stark auswirkt wie bei Deiner stromhungrigen Laterne.

Merke: grosse Kälte ist für alle Akkus suboptimal - für die einen halt ein bisschen mehr und für die anderen ein bisschen weniger. Akkus stellen Energie auf chemischem Weg bereit und alle chemischen Prozesse laufen umso schneller, je höher die Umgebungstemperatur ist.

Grüsse
Markus

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Beitrag von Spätzlbiker » 10.01.2006, 15:38

Hallo dreamfish,

diese "Wärmebeutel" gibt's nicht nur im physiotherapeutischen Bereich, sondern auch als "Handwärmer" im normalen Einzelhandel. Meine Kinder haben die z. B. auch. Funktionieren in der Tat so, dass sie durch Kochen "aufgeladen" werden und anschließend (nach Erkalten) durch Knicken eines Metallplättchens "gestartet" werden. Weiß aber nicht, wie lange die Wärme abgegeben wird. Soll ich meine Kinder fragen?

Gruß, Oliver

@Markus: Ich hab' da noch dunkel die RGT-Regel im Kopf... :roll:

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Beitrag von Dreamfish » 10.01.2006, 16:42

Hallo Oliver!

JA bitte frag die Kinder mal wie lange die denn halten - wenn ich an einen durchschnittlichen Aufstieg mit den Skieren denke ist so die Durchschnittszeit so um die 2 Stunden - eingewickelt in eine solche Folie hält der Akku hoffentlich länger.

ABER wie ist es denn beim "Biken" wenn man die Flasche in Tagen wie diesen in den Flaschenbehälter am "Zelt" montiert?? - was machen erfahrene Lupinisten in einem solchen Fall?

Ich möchte nicht mehr erleben wenn sich in stockdunkler Umgebung mein PCS mit rotem Blinken begrüsst..

DANKE

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Beitrag von Melibokus515 » 10.01.2006, 17:37

Hallo Dreamfish,

ich teste gerade den LiIonen Akku (12,5 Ah) der Edi und den LiIonen Akku (4,5 Ah) der Wilma X.
Ich denke der große Akku mit der Wilma X ( 1 Watt oder 12 Watt) wäre optimal für dich. Licht ohne Ende !!!!
Bei der Verbindung LiIon Akku zu der Nightmare - müsste ebenfalls machbar sein
Gruß Melibokus515

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Beitrag von DILBERT » 10.01.2006, 19:07

ich war hier bei minus 8-10 grad mit der stuby unterwegs, mit nimh-akku. totz kälte kann die lampe ordentlich den trail erhellen, die leuchtdauer ist immer noch extrem. wie das mit der wilma bei solchen temperaturen aussieht, werde ich erst in den nächsten tagen testen.
k.

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Beitrag von Dreamfish » 11.01.2006, 07:43

Also wenn ich meine Nightmare frisch vom Ladegerät nehme gibt es auch bei mir keinen Grund zur Klage.

Problematisch wird das Ganze wenn man den Akku nicht sofort einsetzt sondern erst wie ich 2-3 Stunden bei Minusgraden unterwegs ist und dann nach der Dämmerung die Lampe in Betrieb setzt.

Drum meine Frage ob das ein allgemeiner Nachteil der Akkus ist wenn man damit Halogenlampen betreibt. (Akku ist fast neu - Kapazität und Spannung nahezu 100% - beim Anstecken des Lampenkopfes blinkt das PCS mit der max. Voltanzahl auf)

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Beitrag von Spätzlbiker » 13.01.2006, 10:39

@dreamfish: Ich verstehe die Frage nicht - warum soll es ein prinzipieller Nachteil sein, einen NiMH-Akku mit einer Halogenlampe zu betreiben? Die Leuchtdauer richtet sich doch danach, was der Brenner an Leistung zieht. Hier sind LEDs wohl einfach unschlagbar, weil sie auch bei wenig Watt noch relativ viel Licht bringen. Aber 10 Watt LED oder 10 Watt Halogen oder 10 Watt Edi dürfte dem Akku doch eigentlich egal sein. Die Nachteile der NiMH-Akkus liegen doch wohl bei der höheren Selbstentladung einerseits und der höheren Temperaturempfindlichkeit (gegenüber LiIon) andererseits. Wenn Du aber weder Akku noch Lampe wechseln willst, musst Du Wege suchen, die Leuchtdauer zu erhöhen, um genug Reserven zu haben. Da ist die Erhöhung der Akkutemperatur vielleicht ein Weg (hab' übrigens bis jetzt vergessen, meine Kinder zu fragen, werde aber vielleicht am Wochenende mal einen Selbstversuch starten...). Ein anderer Weg wäre auch, die Leistungsaufnahme zu reduzieren. Wenn Du eine Nightmare hast, kannst Du das PCS auch auf stufenlose Dimmung programmieren. Du müsstest dann mal ausprobieren, auf welcher Stufe Du noch ausreichend Licht hat z.B. für Aufstieg, für die Abfahrt das Gleiche. Durch die helle Umgebung kommst Du beim Touren gehen (seit wann tut man das eigentlich bei Nacht?????) wahrscheinlich mit relativ wenig Licht aus.

Grüße, Oliver

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Beitrag von Dreamfish » 17.01.2006, 18:48

Naja wenn sich die Frage stellt warum man bie Dunkelheit mit den Skiern unterwegs ist? - Arbeit bis 17:00 - Sonne um 16:00 weg....

Vielleicht ist es auch ein Beginn eines neuen Trends..?

Biken in den Bergen war doch auch mal für alle ein großes Fragezeichen - dann kamen die Mountainbiker mit Licht - und später die zeltbewohner mit Lupine...
Nachtskifahren hat was.... - genauso wie Nachtbiken.

Ich bin bei meiner letzten Tour auf Folgendes draufgekommen:

Die maximale Leuchtleistung hat man mit dem Akku wenn man ihn kurz vor dem Aufbruch vom Lader nimmt "pushen" - beim Aufstieg die Lampe auch wenn es hell ist auf niedrigste Leistung einstellt und bei der Abfahrt dann auf 25W.
Ich denke der Akku nimmt es einem ganz übel wenn man den Brenner mitten am kalten Berg aktiviert.

Natürlich kann es auch daran liegen daß ich ihn diesmal in einen Fliespulli eingewickelt habe.

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Beitrag von microbat » 17.01.2006, 19:41

Hallo,

Nacht-Ski-Tourengehen könnte tatsächlich ein neuer "Trend" sein.
Gestern kam auf einen der 33 Sender eine Reportage über drei Jungs aus Garmisch, die eben Nachts (Sternenklar und vollen Mond) bei GP hinaufsteigen um dann auf der Piste (welche Nachts nicht gepflegt wird) abzufahren. Die Jungs hatten - vermtl. um sich wieder zu finden - Positionlämpchen (petzl) am Kopf.

Dreamfish,
würde es nicht ausreichen den Akku einfach unter der Jacke am Körber zu transportieren?

Grüße

microbat

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Beitrag von 38.special » 18.01.2006, 07:44

Hallo,
ich bin ziemlich oft abends/nachts mit den Tourenschi unterwegs und trage meinen NiMh-Akku am Oberkörper (auch wenn ich die Lampe nicht eingeschalten hab)- wie ein LVS-Gerät; stört eigentlich kaum und mit niedriger Temperatur gibts auch keine Probleme, allein schon wegen dem Schwitzen.

Gruß,
Peter
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Beitrag von Dreamfish » 20.01.2006, 12:41

Danke eine gute Idee.

Man kann ja den Akku aus der Flasche entfernen und in die Innenentasche meiner Fleecejacke einstecken.

Zum Thema NACHTSCHIFAHREN:
Es soll ja hier im Lande (Österreich) schon Schigebiete geben die eine Gebühr für den Aufstieg verlangen (Gerlitzen,Wurzeralm).
Was liegt da näher als nach Betriebsschluß loszulegen?

Und wenn man bei der Abfahrt einen Arbeiter in seiner Pistenraupe mit einer Edison schockiert kann man mit ruhigem Gewissen sagen das man ein bissl länger in der Schihütte war und er sich nicht aufregen soll wenn ich seine frisch präparierte Piste zerfahre.

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