Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

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Bruno
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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von Bruno » 14.02.2015, 14:03

Speculum hat geschrieben:Da schließe ich mich an:
Ich habe auf den aktuellen Renn- und Bergzelten 27,2 mm, auf einem vorne und hinten starren alten MTB 31,8 mm Sattelstützendurchmesser. Rotlicht sitzt auf beiden Rohrdurchmessern absolut stabil.


Neee, also "stabil" stelle ich mir anders vor – erst recht, wenn "Lupine" drauf steht.
(Apropos draufstehen: In den technischen Daten werden weiterhin - nachweislich wider besseren Wissens – 160 Lumen behauptet, aber das ist hier ja nicht Thema.)

Wenn man während der Fahrt versucht, den Taster zu bedienen, neigt sich das Rotlicht nach unten, "kippelt" entlang der Sattelstange – erst recht bei Handschuhbedienung. Es verschrammt dabei wunderbar Eloxierung u. Ä.

Dass es mit vielen, weit verbreiteten und gebräuchlichen Sitzrohrwinkeln "nach unten" (anstatt nach hinten zum herannahenden Auto) leuchtet, wurde schon zuvor kritisiert.

Und wenn das Band ein bisschen breiter wäre, würde es zumindest etwas besser sitzen.

Also: Drei, für meinen Geschmack, erhebliche "Bugs" nur zum Thema Halterung – zu viel für ein Lupine-Produkt.

Disclaimer: Ich nutze und mag das Rotlicht dennoch weiterhin, da es ja auch Stärken hat (Feuchtigkeitsdichtigkeit z. B., hell ist es, das gebe ich Wolf Recht, auch mit weniger als den angeblichen 160 Lumen usw.)

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Melibokus515
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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von Melibokus515 » 14.02.2015, 23:56

Ich schalte das Rotlicht an fahre 2 Std. und schalte es danach wieder aus. Mir fällt aktuell kein Grund ein warum ich beim Fahren am Rotlicht rumdrücken muss. Und wenn es mal sein muss halte ich kurze an mache das Rotlicht ab und stelle einen anderen Modus , Helligkeit .... ein.
Gruß Melibokus515

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von Bruno » 15.02.2015, 15:16

Das will ich Dir gerne erklären: Ich schalte ggf. um, je nachdem, ob innerstädtisch oder über Land.
Noch entscheidender: wechselnde Witterung und damit Sicht! Gerade im Moment, mit sehr oft spontan auftretendem Nebel, Nieselregen etc. bei tagsüber angenehmen Plusgraden und um 0 Grad bei uns am Abend, in den ich zeitlich bedingt i. d. R. hineinradeln muss.
Änderst Du beim Auto nie die Beleuchtung während einer Fahrt, z. B. Nebelleuchten an/aus? Oder Auf-/Abblenden – wie wir das mit den Lupines vorne seit je machen??
Und da will ich mit dem Rad nicht jedes Mal anhalten, absteigen, das Rotlicht erst abnehmen :shock: , wie Du sogar schreibst.

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von crankbrother » 16.02.2015, 16:04

Beim Autofahren ändere ich die Einstellung meiner nach Vorne gerichteten Beleuchtung. Die Rückleuchten sind für gewöhnlich einfach nur an. Die Nebelschlussleuchte wird vllt. 2x pro Jahr zugeschaltet. Ich wüsste eigentlich auch nicht, warum man während der Fahrt am Rücklicht rumstellen muss. Frontscheinwerfer ist da wie gesagt etwas anderes.

Was ich beim Rotlicht gelungen finde ist der Helligkeitssensor. So kann man das Licht - um Strom zu sparen - vergleichsweise dunkel einstellen. Es wird dank des Sensors heller, wenn licht durch einen Scheinwerfer drauf fällt.

Über den nicht einstellbaren Winkel kann man sich streiten. An meinen Rädern passt er in etwa. Hier kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass das an "spezielleren" Rädern kritisch ist.

Bruno
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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von Bruno » 16.02.2015, 17:47

Du hast schon recht. Nur: Wenn ich von einer "stabilen" Halterung (erst recht "made by Lupine"!) spreche, erwarte ich, dass das Ding nicht entlang der Längsachse kippelt – ganz gleich, ob es Grund gibt, das Rotlicht während der Fahrt zu bedienen oder nicht.

Nur darum geht es mir, diesen Punkt als verbesserungswürdig, neben anderen, zu nennen.

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von gardenman » 16.02.2015, 18:22

In der Tat wird das Rotlicht beim Fahren entweder an oder aus geschaltet. Einstellungen nehme ich nur im abmontierten Zustand vor.

Allerdings ist die Halterung in der Tat recht kippelig und wenn verschmutzt mit so ganz feinem Staub dann rutscht das Rotlicht bei Holperpisten einfach runter.
Gerade solche "Fehler" gibts normalerweise bei Lupine nicht, die Betty R Halterung ist so gut und durchdacht - warum wird für das Rotlicht nur ein banaler Gummizug genommen der nicht mal richtig alterungsbeständig ist? :evil:
Das Teil ist so wie jetzt als Verschleissteil mit einer Halbwertzeit von wenigen Monaten konzipiert worden, nicht umsonst wurden bei Auslieferung gleich zwei Gummibänder mitgeliefert.

Leuchteffekt für den folgenden Autoverkehr ist unbestritten gut, hält lange durch (bei 0,25 Watt knapp 11 bis 13 Stunden, je nach Bremsleistung), schaut gut aus und ist wasserdicht. :clap:
Wenn jetzt noch ne Halterung ähnlich der Betty R dazu kommt - dann wäre das Rotlicht nahezu perfekt.

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von airleader » 19.05.2015, 16:07

Auch auf die Gefahr hin, dass diese Frage schon gestellt wurde: kann man das Bremslicht eigentlich auch benutzen ohne dass die Lampe in irgend einer Form die hinterherfahrenden beleuchtet?

Habe seit einer Woche das neue rote Licht, und meine Mitfahrer im Gelände beschweren sich, dass die Lampe auf niedrigster Stufe zu hell ist. Leider funktioniert das Bremslicht aber nur bei eingeschalteter Beleuchtung. Könnte man nicht eine Stufe niedriger vorsehen bei dir die Lampe kaum sichtbar leuchtet?
Grüße

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von FHS » 19.05.2015, 18:57

Mein ganz profaner Tipp: Rücklicht einfach so anbringen, dass es nicht nach hinten leuchtet, sondern z.B. zur seite oder nach vorne. Dann werden die Nachfolgenden nicht geblendet, sehen aber das sehr helle Bremslicht doch.
Gruß, Frank Bild

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von Wolf » 02.06.2015, 07:07

hab gestern ne Kamera ausprobiert , so hängt das Rotlicht bei meinem Bike hinten dran.Ist zwar jetzt kein aktuelles Thema, aber man sieht schon recht gut, das Teil passt überall hin. Grüsse Wolf
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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von trev2501 » 01.08.2015, 11:11

A GoPro mount for the Rotlicht would be great. It would allow you to alter the angle to suit your bikes own dimensions.

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von gardenman » 02.08.2015, 05:59

Wie schalte ich ein dauerhaftes Blinklicht (weiss nicht ob es sich um das Alpine Notlichtsignal handelt....???) wieder aus?

Rotlicht blinkt ständig und hat offenbar keine *an-aus* Funktion. Liegt halt ständig rum und blinkt ganz kurz. :wall:

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von Lupo62 » 04.09.2015, 10:16

Wolf hat geschrieben:Das Gummiband ist aus EPDM, ansich auch bei Kälte nicht kaputt zukriegen, aber was denn die Ursache dafür sein kann, dass es nachlässt, gute Frage, ÖL, Fett , Dreck ? Wir haben bis dato hier kein feedback. Grüsse Wolf
Gibt es eigentlich auch Erfahrungen wegen UV-Licht.
Hoffe, das Band reisst nicht nach längerer UV-Bestrahlung. (Darunter leiden ja viele Kabelbinder)

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von microbat » 04.09.2015, 14:00

Erfahrung = das hält

ansonsten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ethylen-P ... -Kautschuk

und Kabelbinder gibt es auch in UV beständigen schwarzen Polyamid :wink:

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von scotty » 11.09.2015, 10:56

Hallo,

ich möchte kurz meine (unsere) Erfahrungen mit dem Rotlicht beisteuern. Wir benutzen es zum Nightride in Gruppen zwischen 10-20 Bikern und entsprechende Zahl Rotlichter. 3 Mal die Woche jeweils 2-4 Stunden, seit 2006. Es kommen also ausreichend Kommentare und Erfahrungen mit einigen Nightridern zusammen!

1.Rotlicht ist endlich mehr als ausreichend hell, robust und wasserdicht
2. Wir haben in der letzten Saison einmal eines verloren und wiedergefunden. Es könnte sich aber um einen Befestigungsfehler gehandelt haben.
Insgesamt gibt ab und an tatsächlich "Misstrauen" gegenüber der Befestigung per Band.
3. Umschalten während der Fahrt ist ein absolutes Muss! welches oft genutzt wird. Warum?
Im Wald v.a. in der Gruppe ist das Rotlicht zu hell auch auf kleinster Stufe noch. Auf den Strassenabschnitten oder Ortsdurchfahrten muss es maximal hell sein, weil es auch meistens verschmutzt ist und nur durch kurzes Wischen gereinigt werden kann.
4. Ein "Wald- bzw. Tarnmodus" auf noch kleinerer Stufe wäre wünschenswert und wir würden uns freuen wenn Lupine diese Anregung aufnähme.

Einige behelfen sich so, dass die 4 Leuchtarten abwechselnd auf hellste / dunkelste programmiert wird. Ein Druck auf das Licht bei Eintritt / Austritt Wald macht dann eben heller oder dunkler durch Wechsel der Leuchtart. Aber so wirklich cool und praktikabel ist das nicht. Die Programmierung ist aufwändig und wird nicht von allen so durchgeführt. Die meisten schalten also im Wald aus und auf der Strasse ein und im Wald gibt es immer wieder Gezänk wegen Blendung (übrigens immer auch ein Thema wenn man sich mit Helmlampe mal in die Augen "blitzt" in den Pausen. Deswegen ist die neue Bluetooth Funktion die Helm- und Lenker zusammen schaltet, das Killer Feature welches einige von uns zum kompletten Wechsel der Lampen bewegt.

Zusammenfassend:
Der grösste Stress mit dem Rotlicht ist ganz eindeutig, dass es im Wald und in der Gruppe für die Nachfahrenden viel! zu hell ist. Es wird ein einfach zu schaltender Waldmodus benötigt.

Insgesamt aber das beste Rücklicht, das wir je am Bike hatten und auf der Strasse ein echter "Lifesaver" weswegen wir jetzt auch unsere Rennradprofis damit ausstatten werden.

Unser Traum: Helm- , Lenker und Rotlicht lassen sich zusammen mit einer Remote FB auf / und abblenden bzw. schalten.


Ride on, aus dem Saarland,

Eric Haus
BIKE AID e.V.

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Re: Erste Erfahrungen mit dem Lupine Rotlicht (Sammelthread)

Beitrag von flyingcubic » 11.09.2015, 11:49

scotty hat geschrieben:
Insgesamt gibt ab und an tatsächlich "Misstrauen" gegenüber der Befestigung per Band.

Der grösste Stress mit dem Rotlicht ist ganz eindeutig, dass es im Wald und in der Gruppe für die Nachfahrenden viel! zu hell ist. Es wird ein einfach zu schaltender Waldmodus benötigt.
ich greife mal die 2 pukte auf

bald wird es eine sattelhalterung geben die jetzige mit dem gummi gefällt mir auch nicht so obwohl ich es noch nie verloren habe

das mit dem blenden im wald kann ich bestätigen, muss es auch in der gruppe abschalten

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