Bergzelt: Alpeneinsatz und dunkle Wälder: welche Lupine?

Diskussionen rund um Lupine

Moderatoren: Wolf, Stefan

crankbrother
beleuchtet
beleuchtet
Beiträge: 148
Registriert: 29.10.2006, 21:20
(Lampen-)Ausstattung: Wilma TL
Nightmare
Rotlicht
USB one + Charger
Wohnort: Paderborn

Beitrag von crankbrother » 26.01.2007, 15:17

Hi Soulbrotha,

natürlich spielt es eine Rolle, ob du die Lampe am Helm oder am Lenker montierst. Gerade wenns technisch wird, ist die Lampe am Helm besser aufgehoben - sie leuchtet halt dahin, wo man hinschaut und nicht dahin wo der lenker gerade mal wieder hinzeigt. Ist echt angenehmer. Beim Rennzelt finde ichs allerdings angenehmer, die Lampe am Lenker zu haben, da ich kann kein zusätzliches Gewicht am Kopf habe. Aber gerade wenn du mit einer Starrgabel im Gelände fährst ist eine Lenkermontage unglücklich, da der Lenker viel durch die Gegend springt und die Lampe damit sonstwohin funzelt.

Wenn du ohnehin die BabyLu kennst: Sie entspricht ungefähr einer gedimmten Nightmare. Ich persönlich finde vom Kontrast bzw. von der Lichtfarbe her die Nightmare vor allem bei "schlechtem" Wetter angenehmer. Fahre sie selbst und hatte auch noch keine ausfälle. Habe testweise auch mal nen 16W Brenner probiert, um Strom zu sparen - das war mir allerdings zu dunkel. An sich halte ich die Nightmare für die beste Lampe - wäre da nicht der Stromverbrauch.... aber wie gesagt - alles Geschmackssache.

Klaus
sucht Erleuchtung
sucht Erleuchtung
Beiträge: 12
Registriert: 21.11.2006, 13:44
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag von Klaus » 26.01.2007, 15:21

Zum Thema Helm/Kopflampe:

Bei hellen Lampen ist das kein Problem, aber bei gedimmten Licht sieht man manchmal hologrammartige Details. Das kommt daher, das die Lichtquelle sehr nah am Auge ist, und kleine Strukturen (z.B. Grashalme) dann einen ganz komischen Schatten werfen. Im Wald (bei Ästen o.Ä.) stört das nicht, aber auf Feldwegen /Wiesen irritiert mich das manchmal.

Benutzeravatar
DILBERT
erleuchtet
erleuchtet
Beiträge: 440
Registriert: 05.12.2005, 19:45
Wohnort: Berlin

Beitrag von DILBERT » 26.01.2007, 15:34

meine Erfahrungen mit Kontrasten im Wald(!) sind so, daß das bläulichweiße Licht der LEDs die Kontraste besser zum Vorschein bringt als die eher gelblichen Halo-Lampen.
Das mag eine äußerst subjektive Wahrnehmung sein.
Ich fahre lieber mit der Lampe am Zelt, am Helm nicht so sehr, ich kann aber keinen genauen Grund dafür nennen. Ein großer Vorteil der Lampe am Helm ist aber, daß der Lichtschein dort ist, wohin du schaust.
K.

Benutzeravatar
hang-loose
erleuchtet
erleuchtet
Beiträge: 251
Registriert: 22.12.2006, 20:27
(Lampen-)Ausstattung: Lupine
Wohnort: Esslingen

Helmlampe >< Stangenlampe

Beitrag von hang-loose » 26.01.2007, 22:57

Ich mache das mittlerweile so:

Wenn ich alleine unterwegs bin, dann fahre ich die Lampe am Helm.
Zu den oben genannten Vorteilen zählt für mich noch der, dass man im Wald den Geräuschen/Gestalten nachschauen kann, auch wenn sie sich nicht in Fahrtrichtung befinden! Außerdem kann man auf die Instrumente schauen und auch sein Bike während der Fahrt besser inspizieren (z.B. wenn sich irgend ein Ast in der Gabelkrone verfangen hat ...).
An anderer Stelle in diesem Forum war noch zu lesen, dass manche den fehlenden Schattenwurf bei Helmmontage nachteilig finden, weil man so Unebenheiten offensichtlich nicht so gut erkennen kann.

Wenn ich in der Gruppe unterwegs bin, dann fahre ich die Lampe an der Stange, denn wenn man sich unterhält, kommt es nur zu oft vor, dass man sich gegenseitig in die Augen funzelt - außerdem hat man in der Gruppe oftmals eh eine sehr gute Lichtverteilung durch die vielen Lampen (natürlich nur wenns nicht all zu verwinkelt zu geht).

Wenn sonst nix dagegen spricht, dann scheint natürlich die Kombi Edi=>Stange & Wilma=>Helm wieder sehr optimal :wink:

Antworten