Rennzelt mit Nabendynamo ?????????????????

Alles zum Thema Akkus, Laden, Elektronik, Tipps und Tricks, Leuchtmittel usw.

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rmh
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Rennzelt mit Nabendynamo ?????????????????

Beitrag von rmh » 10.11.2006, 17:28

Hi.

Aus aktuellem Anlass, kaum ists November, schon wirds früh dunkel, :( fange ich an mich mit dem Thema Licht zu beschäftigen und möchte nun gerne mal von den High-End-Profis wissen, ob und wenn nicht, warum sich bisher niemand mit dem Thema LED-Licht und Nabendynamo beschäftigt hat. :clap:

Vorteile:

-Akku nur noch als Puffer
-Jederzeit Licht für die Vielfahrer :D
-keine ewigen Ladezeiten und alle damit verbundenen Nachteile :D
-kein allzu hohes Gewicht (wichtig bei manchen Rennzeltnern) :D

Zum Training wird bei Rennzeltnern der Nabendynamo immer mehr akzeptiert (jedenfalls ist das mein Eindruck) und aus den zahllosen Diskussionen in den verschiedenen Foren ist Akku, Ladezeit, Gewicht, Leuchtdauer, Verschleiß und Kosten (Lithium Ionen Akku) immer ein Thema.

Fahr Rad, du kannst mit beiden Beinen Gas geben :mrgreen:

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microbat
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Beitrag von microbat » 10.11.2006, 19:28

Hi,

mein Liegezelt hat Carbonfelgen da ist kein Platz für ´nen Dynamo.
Deshalb hab ich daran nie einen Gedanken verschwendet.
Ein Dynamo verbraucht immer irgendwelche Energie.
Ein Nabendynamo wiegt mehr als eine normale Nabe -
wobei mir natürlich klar ist, das ein Akku auch ein Gewicht hat.
Ich verwende nur LUPINE Laternen oder Batterie Rücklichter - wozu ein Dynamo.
Meine Erfahrungen mit Dynamos (keine Nabendynamos) waren immer negativ und das Kabelverlegen nervig.

Viele die hier im Forum unterwegs sind zelten im Gelände mit gebremmsten Scheiben oder mit einen ultraleicht Zelt auf der Straße
- alle werden eines gemeinsam haben, das sie eben nur dann ein Licht montieren wenn´s dunkel werden könnte.

cíao

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Beitrag von Bartenwal » 10.11.2006, 19:36

Hallo rmh,
ich habe neulich mit einem Kollegen über das Thema diskutiert. Mein Ergebnis: Es macht keinen Sinn. Ein Nabendynamo leistet 3W (der SON mit 12V ca. 6W). Das ist einfach zu wenig Leistung für ein ordentliches Licht. Dann müsste mann 3-4 mal solange im Hellen fahren wie im Dunklen.
Ausserdem sollte man die LI-Ionen Akkus leerfahren und dann erst laden. Dieses kontinuierliche Laden führt bestimmt zu schnellerem Verschleiss.


Grüße,
Bartenwal
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Beitrag von DILBERT » 10.11.2006, 19:40

das Thema Nabendynamo+Lupine wurde hier schon mehrmals angesprochen, es kam aber nie über ein, zwei Beiträge hinaus.
Ich wäre sehr an so einer Lösung interessiert, insbesondere Nabendynamo+LED-Lampe( Stuby oder Wilma ), denn damit hat man im Winter oder auf langen Touren eine sehr große Sicherheit, auf jeden Fall nach Hause zu kommen.
Auch für Mehrtagestouren wäre das eine geile Lösung....
K.

Strongy
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Beitrag von Strongy » 10.11.2006, 19:56

Hallo!

Nabendynamo und Licht. Ein tolles Thema.

Ich denke folgendes darüber: Letztlich geht doch alles auf ein Problem zurück. Der Akku wird irgendwann leer sein und was dann? Man möchte ein Unabhängigkeit von der Steckdose.

Ich mache das so. Ein großer Akku und ein Kleiner. Der große wird leer gefahren und weil man da ja dann unterwegs ist den Kleinen um noch nach Hause zu kommen.

Letztlich sehe ich eine Lösung erst mit den neuen Akkutechnologien. Es wird wohl an Zellen gebastelt (Aluminium) die wohl das 20 fache der heutigen Zellen speicher können. (Bei gleichem Platz und Gewicht.)
Wozu dann noch ein Dynamo der Kraft schluckt wenn ich mit einer Edison mit voller Power nicht 5 sondern 100 Stunden fahren kann. Also mehr als 4 Tage komplett durch!!! ( oder fast 13 Tage bei 8h Nutzung täglich )

Schon die nächste Akkugeneration ( siehe im Forum Akku auf Nanobasis) lässt sich wohl innerhalb von 15 Minuten komplett laden!
Ich denke das Problem Fahrraddynamo + Lupine wird durch die Akkuforschung gelöst.
Schönen Tach noch zusammen.

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JSausT
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Beitrag von JSausT » 10.11.2006, 20:16

Würde sich die Technologie der Lichtmaschinen ähnlich rasant entwickeln wie die der Akkus wäre es interessant, aber derzeit eher ein Kompromiss.

Gruß Jörg

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Beitrag von rmh » 10.11.2006, 20:53

Schade.


"mein Liegezelt hat Carbonfelgen da ist kein Platz für ´nen Dynamo"
Auch am Winterrennzelt?

"Meine Erfahrungen mit Dynamos (keine Nabendynamos) waren immer negativ "
Die genau meinte ich aber. Seitenläufer hatte man im vorigen Jahrtausend

"Es wird wohl an Zellen gebastelt (Aluminium) die wohl das 20 fache der heutigen Zellen speicher können."
Gebastelt???

"Schon die nächste Akkugeneration ( siehe im Forum Akku auf Nanobasis) lässt sich wohl innerhalb von 15 Minuten komplett laden!"
Nach Durchsicht dieses Forums kann man ja sicher schon ab 47.KW für Weihnachten bestellen :mrgreen:

"Würde sich die Technologie der Lichtmaschinen ähnlich rasant entwickeln wie die der Akkus wäre es interessant, aber derzeit eher ein Kompromiss."
Stimmt leider. Vermute mal das hängt mit der Nachfrage zusammen

Nix für ungut. Aber meine Meinung ist:

Wenn ich im Winter, wenn es ab 16.30 beginnt dunkel zu werden, mit dem Rennzelt trainieren oder längere Strecken fahren möchte, ist mir der höhere Rollwiderstand des Nabendynamos wurscht (Ich fahre ja kein Rennen).
Dann habe ich kein Bock, die Stunden oder Minuten bis zum Blindflug in der Dunkelheit zu zählen oder auf irgendein grün/gelb/rot langsam oder schnell blinkendes Mäusekino zu achten, ich hätte eine kleine Lampe (Wilma oder so, die man ohne Probleme mitnehmen kann, wenn man mal Pause macht und keinen teuren, schweren Akku und ich müsste mich jedenfalls nicht so intensiv ums Laden kümmern.
Der Gedanken an ein unproblematisches immer funktionierendes helles Licht und Flaschenhalter, in denen sich Getränke statt Akkus befinden hat was, denke ich.
Die Meinung muss man nicht teilen, aber wenn ein Hersteller dies aufgreifen würde, ich wüsste zumindest einen Kunden :D

Einen schönen erhellenden Abend noch ...

Grüße aus dem Westzipfel NRW's
Tschöö wa

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Beitrag von DILBERT » 10.11.2006, 22:56

geht mir ähnlich, den SON plus WILMA, DIE Kombination für mich! Vor allem hat das dann ein Ende mit mancherlei Unsicherheiten, die wurden hier auch schon diskutiert. ( Habe ich mal gepostet, Kollegen mit Spieltrieb haben meine Lampe angeschaltet, und dann nicht mehr ausbekommen------Heimfahrt zum Teil im Dunklen...)
K.

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Beitrag von rmh » 11.11.2006, 07:18

DILBERT hat geschrieben:geht mir ähnlich, den SON plus WILMA, DIE Kombination für mich! Vor allem hat das dann ein Ende mit mancherlei Unsicherheiten, die wurden hier auch schon diskutiert. ( Habe ich mal gepostet, Kollegen mit Spieltrieb haben meine Lampe angeschaltet, und dann nicht mehr ausbekommen------Heimfahrt zum Teil im Dunklen...)
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dann sind wir ja schon zwei ... 8) 8)

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Beitrag von Matthias » 11.11.2006, 09:59

wolf hat geschrieben:... das seh ich schon sehr einfach, unsere Laternen sind Helmbeleuchtungen ... müssen im Gelände überzeugen, bevor wir hier irgendwelche Kompromisse machen, sperren wir zu und bauen Wein in Italien an. Es gibt schon genug Kompromisse , da wollen wir nicht dabei sein.
Ich halte es so, wie der Wolf es schreibt.

Die Lupines sind Hightech-Produkte, also möglichst abseits jeglicher Zugeständnisse. Sie sind auf Serienkompatibilität, Funktionalität und Leistung im Outdoorbereich abseits der Straße getrimmt. Das ist auch der Grund, warum ich diese Teile nutze und so hoch schätze. Alles andere funktioniert i.d.R. nicht so toll und lässt sich m.E. bei der gültigen Rechtslage kaum machen. Gruß, M.
rmh hat geschrieben:Rennzelt mit Nabendynamo ?????????????????
P.S.: So viele Fragezeichen, ist Deine Tastatur kaputt? :roll:

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Beitrag von rmh » 11.11.2006, 17:15

Die Lupines sind Hightech-Produkte, also möglichst abseits jeglicher Zugeständnisse. Sie sind auf Serienkompatibilität, Funktionalität und Leistung im Outdoorbereich abseits der Straße getrimmt. Das ist auch der Grund, warum ich diese Teile nutze und so hoch schätze. Alles andere funktioniert i.d.R. nicht so toll und lässt sich m.E. bei der gültigen Rechtslage kaum machen.

Ob eine Lichtanlage mit Nabendynamo nicht auch Hightech mit Serienkompatibilität und Funktionalität ohne Zugeständnisse (an was) sein könnte, sei mal dahingestellt.

Aber mit der Rechtslage hast Du wohl Recht, zumindest in Deutschland.

Nochmal: Schade. Und Ende.

Schönes WE noch

PS.: Tastatur funzt und die vielen Fragezeichen haben ihren Zweck auch erfüllt :wink:

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Beitrag von mms » 14.11.2006, 01:19

rmh hat geschrieben:Wenn ich im Winter, wenn es ab 16.30 beginnt dunkel zu werden, mit dem Rennzelt trainieren oder längere Strecken fahren möchte, ist mir der höhere Rollwiderstand des Nabendynamos wurscht (Ich fahre ja kein Rennen).
Die Versorgung per Dynamo macht nur Sinn, wenn die Leistung der Lichter der durchschnittlichen Leistung des Dynamos entsprechen. Wenn Du mit 200 bis 300 W tritts, könntest Du sicherlich auch 20 W ans Licht abtreten, allerdings gibt es dafür keinen Nabendynamo (weder SON noch Shimano noch SR Suntour). Dafür gibt es jedoch keinen juristischen Grund. Die Lichtmaschine muß laut StVZO eine Nennspannung von 6 Volt und eine Nennleistung von mindestens 3 Watt haben. Jedoch haben die prüfzeichenpflichtigen Birnchen nur 2,4 Watt für vorne und 0,6 Watt für hinten. Und man darf nur genau einen Scheinwerfer und eine Schlußleuchte am Zelt haben.

Gegen diese Bestimmungen müßte mal jemand klagen. Wie kommt der Gesetzgeber überhaupt darauf, die Spannung und Leistung vorzuschreiben? Wenn es um das Sehen und Blenden geht, wären Lux oder Lumen die passenden Einheiten.

Ob nur fürs Zelt oder fürs Bicycle, ich will ein asymetrisches Abblendlicht von Lupine. Ein 3 Watt Dynamo wird nicht reichen, aber 10 oder 16 Watt ließe sich schon was anfangen. Vielleicht will SON mal so einen bauen.

Bartenwal
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Beitrag von Bartenwal » 14.11.2006, 10:39

rmh hat geschrieben:
DILBERT hat geschrieben:geht mir ähnlich, den SON plus WILMA, DIE Kombination für mich! Vor allem hat das dann ein Ende mit mancherlei Unsicherheiten, die wurden hier auch schon diskutiert. ( Habe ich mal gepostet, Kollegen mit Spieltrieb haben meine Lampe angeschaltet, und dann nicht mehr ausbekommen------Heimfahrt zum Teil im Dunklen...)
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dann sind wir ja schon zwei ... 8) 8)
nee, drei... habe ebenfalls SON plus Wilma. Mittlerweile Upgrade auf SON plus Edison :D.
Gestern war der Akku leer und ich war zu faul, den Ersatzakku anzustöpseln. Den Restweg bin ich nur mit meinem 2,4W Halogenscheinwerfer gefahren. Man war das dunkel.
Grüße,
Bartenwal
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Beitrag von rmh » 14.11.2006, 22:47

Gegen diese Bestimmungen müßte mal jemand klagen. Wie kommt der Gesetzgeber überhaupt darauf, die Spannung und Leistung vorzuschreiben? Wenn es um das Sehen und Blenden geht, wären Lux oder Lumen die passenden Einheiten.

Gibts wohl auch nur in Deutschland. Ich hatte mal ein längeres Gespräch mit den Cops in NL, da interessiert es einen Toten, wieviel Watt, Lux oder Volt die Lichtanlage hat. Hauptsache Licht. Schade, dass es da keine EU-Regel gibt.

@Moderatoren: Heißen Lupines in NL eigentlich auch Zeltbeleuchtung? :wink:

Ob nur fürs Zelt oder fürs Bicycle, ich will ein asymetrisches Abblendlicht von Lupine. Ein 3 Watt Dynamo wird nicht reichen, aber 10 oder 16 Watt ließe sich schon was anfangen. Vielleicht will SON mal so einen bauen.

Hat mal wer recherchiert, ob ausländische Hersteller daran schon arbeiten?

@Bartenwal: 8) 8) 8)

Grüße aus dem Westzipfel

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Abblendlicht

Beitrag von Bartenwal » 15.11.2006, 09:55

hallo rmh,

hier steht vielleicht was für Dich: http://www.enhydralutris.de/Zelt/Lam ... index.html und http://www.enhydralutris.de/Zelt/2_L ... eibung.pdf

Grüße,
Bartenwal
Veloträumer

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