Reserveakku

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nachtradfahrer

Reserveakku

Beitrag von nachtradfahrer » 07.12.2005, 23:46

Hallo Lupiner,
hatte schon mal jemand die Idee, einen kleinen Reserveakku in der Gabel unterzubringen. Eine andere Kappe drauf mit kurzem Kabel, schön unsichtbar , nur vielleicht nicht so gut isoliert. Was spräche sonst noch so dagegen?
Grüße aus dem nächtlichen bergischen Land

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Markus
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Beitrag von Markus » 08.12.2005, 07:00

Hallo (???),

da komm' ich jetzt aber nicht ganz mit: was heisst denn "in der Gabel"? Meinst Du im Schaft?

Grüsse
Markus

Matthias
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Beitrag von Matthias » 08.12.2005, 09:20

... ich weiß nicht so recht. Mein Reserve Akku kommt in den Rucksack, in die Tasche von Jacke oder Trikot oder mal schnell als redundantes System in der Akkutasche ans Oberrohr bzw. auch an den Helm. Gerade das ist es, was ich an Lupine mag, das Nicht-fest-verschraubte, das Flexible!

Gruß, Matthias

nachtradfahrer

Reserveakku

Beitrag von nachtradfahrer » 08.12.2005, 18:50

Hallo,
natürlich mein ich den Gabelschaft.
Verstehe ich alles. Aber noch was im Trikot (Äh... in der Zelttasche) find ich nicht so prima. Außerdem kann ich mir sehr einfache Lösungen vorstellen. Und für die kurze Tour oder den Einkauf im Winter wäre diese Plazierung vielleicht eine elegante und klausichere Alternative.

Matthias
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Re: Reserveakku

Beitrag von Matthias » 08.12.2005, 23:39

nachtradfahrer hat geschrieben:Hallo,
natürlich mein ich den Gabelschaft.
Verstehe ich alles. Aber noch was im Trikot (Äh... in der Zelttasche) find ich nicht so prima. Außerdem kann ich mir sehr einfache Lösungen vorstellen. Und für die kurze Tour oder den Einkauf im Winter wäre diese Plazierung vielleicht eine elegante und klausichere Alternative.
Hallo nachtradfahrer!

Also, das Wort "klausicher" habe ich aus meinem Fahrradwortschatz gestrichen. :wall: Und für die kurze Tour benutze ich Licht und Minniakku am Helm und lasse selbigen natürlich ggf. nicht am Bike hängen, genausowenig die Luftpumpe, das Rücklicht, das GPS und den Bikecomputer.
Und obgleich der Gedanke an integrierte Lösungen interessant ist, glaube ich nicht nicht das Lupine für 1", 1 1/8", 1.5 bzw. Alu, Stahl, Carbon entsprechende Varianten vorhalten würde. Die wollen uns ja nicht mal ein Rücklicht bauen. :cry:

Gruß, Matthias

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Beitrag von JSausT » 09.01.2006, 19:02

Wie wär's denn mit einem kleinen Akku im Vorbau.
Der VRO ist ohnehin vorne offen und die Zusammenarbeit mit Syntace hat ja schon einige Früchte getragen.

Gruß Jörg

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Beitrag von microbat » 09.01.2006, 19:54

Hallo JSausT,

nur mal angenommen jemand baut so einen Vorbau mit integrierten Akku - die Flexibilität wäre dahin und kein Hersteller würde es sich antun, saures in metallisches bei einen "lebenswichtigen" Teil zu verbauen.

Grüße

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Beitrag von harzer » 10.01.2006, 07:16

Hallo,
bei einem integrierten Reserve-Akku ist die Steckerbuchse offen und müsste zusätzlich geschützt werden, damit die Kontakte in der salzigen Winterluft nicht oxidieren. Bis mit kalten Fingern das Akku-Kabel aus einer Schutzhülle gepfriemelt wird, ist ein mitgeführter Akku in der Rückentasche oder aus dem Rucksack schneller und technisch sicherer angeschlossen. Zusätzlich kühlt der Akku schneller aus, bzw. würde schon ausgekühlt angeschlossen und nicht die volle Kapazität abgeben.
Vielleicht kann Markus aus technischer Sicht die Nachteile und verbleibende Energie, eines unterkühlten Micro-Akkus, darstellen?

Viele Grüße

harzer

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Beitrag von Markus » 10.01.2006, 14:15

nun,
so bis einige wenige Grade unter Null ist der Kapazitätsverlust nicht allzu wild. Allerdings haben die kleinen Akkus (Micro Akku) einen im Vergleich zu den grossen Paketen recht hohen Innenwiderstand. Dieser steigt bei tiefen Temperaturen zusätzlich an, so dass ein stromhungriger Brenner (Nightmare, Edi) am kalten Micro Akku wegen der dadurch zu tiefen Spannung recht schnell abschalten wird (obwohl eigentlich noch genügend Energie drin wäre). Alles in Allem nicht sehr befriedigend.

Kritisch wird's beim Laden: ein Akku sollte nie unter 0°C geladen werden, ich würde mal einfach so behaupten, er sollte mind. so um die 10°C haben, damit ordentlich was rein geht. Im Vorbau würde er sich nur langsam erwärmen und der Lader müsste sowiso immer in Zeltnähe stehen.

Grüsse
Markus

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Beitrag von Spätzlbiker » 10.01.2006, 15:48

Ich halte die Idee eines "integrierten Akkus" auch für nicht glücklich. Die von Matthias schon dargelegte Flexibilität wäre dahin. Ich habe u.a. auch den Mikro-Akku, den ich je nach Einsatzbereich am Helm, am Stirnband der Stirnlampe oder z. B. am Lenker festmachen kann. Ich würde keine knapp 100 Euronen für einen Akku ausgeben, den ich nur im Gabelschaft oder im Sattelrohr unterbringen kann. Außerdem müsste man bei kalten Temperaturen das Zelt zum Laden des Akkus immer mit ins Warme nehmen. Diese Möglichkeit hat auch nicht jeder.
Kann mir nicht vorstellen, dass die Wölfe hier meinen, Geld verdienen zu können. Dann schon eher ein Rücklicht... 8)

Gruß, Oliver

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Beitrag von Wolf » 10.01.2006, 16:15

ja, sehen wir genau auch so, so was wird immer wieder im Rausch mit Syntace oder Tune begackert, ist aber einfach nicht flexibel genug und die Nachteile überwiegen immer

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